Taeter-Theater e. V.

Wolfgang Graczol gründet dort 1987 das Taeter-Theater. Nach 14 Monaten Spielzeit folgt 1989 die Zwangsschließung wegen baulicher Mängel. Notbeleuchtung und Ausgänge nebst anderen Kleinigkeiten müssen her. Nach acht Monaten eröffnet das Taeter-Theater erneut und probt und spielt seither unermüdlich. Graczol ist dabei Theaterleiter, Schauspieler, Regisseur, Dramaturg, Inspizient, Techniker, Bühnenarbeiter, Kartenabreißer und Barmann in Personalunion, und seine Frau hat nicht weniger Fähigkeiten. Ihre Mitarbeiter sind Amateure, die auf und hinter der Bühne ihren Mann oder ihre Frau stehen. Mit der Inszenierung von Faust, erster Teil, erspielte sich das Theater 1994 beim Theaterfestival in Stuttgarts Theaterhaus den Publikumspreis. Und drei Jahre lang sind die 99 Sitzplätze in über 100 Vorstellungen kontinuierlich ausverkauft. Graczol hält nichts von den „mundgerechten Klassikerinszenierungen, die den Text auf zwei Stunden und eine Pause zusammenschrumpfen“. Er fordert Sitzfleisch von seinem Publikum. Dafür können sich die Besucher des Taeter-Theaters dann auch auf präzise Arbeit und genaue Umsetzung in Gracols Inszenierungen freuen. Denn der Mann versteht es, seine Darsteller liebevoll und ihrem Können entsprechend einzusetzen und lebendige Theaterabende entstehen zu lassen. (Text: STEFANIE SCHNITZLER)

Adresse

Taeter-Theater e. V.

69115 Heidelberg

Webseite

http://www.taeter-theater.de

E-Mail

info@taeter-theater.de

Ansprechpartner

Vorstand: Susanne Figge (Vorsitzende); Charlotte Staat (stellvertretende Vorsitzende); Ilse Neufeldt- Brasche (Kassenleiterin)

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